Rohstoffabbau – Naturstoffe mit Tücken

Viele für uns wichtige Rohstoffe, vor allem Baustoffe wie Kies, Sand, Gips und Natursteine, lagern unter der Erdoberfläche. Ihr Abbau ist – obwohl es um Naturstoffe geht – gefährlich für das Grundwasser: Schützende Deckschichten werden abgetragen, das Wasser leichter verunreinigt.

Illustration der verschiedenen Gefahren beim Rohstoffabbbau

Handlungsempfehlungen

Illustration: Freigelegtes Grundwasser beim Kiesabbau1. Schutz freigelegter Grundwasservorkommen

Beim Rohstoffabbau, in Unterfranken vor allem in Kies- und Sandgruben, werden die das Grundwasser schützenden Bodenschichten abgetragen. Die aus den ehemaligen Kiesgruben entstandenen Baggerseen stellen offen liegendes Grundwasser dar. Sie müssen schonend genutzt werden, denn wassergefährdende Stoffe können hier direkt in tiefere Grundwasserschichten gelangen.

Gelungene Renaturierungen von Kiesgruben bieten aber auch Chancen für eine umweltverträgliche Folgenutzung: z.B. wenn diese Seen als Naturschutzgebiet ausgewiesen werden könnten.

Hand mit recyceltem Baumaterial2. Rohstoffalternativen

Auch in Unterfranken sind die abbaubaren Rohstoffvorräte begrenzt. Es ist daher sinnvoll, Alternativen zum Abbau der natürlichen Rohstoffvorkommen zu entwickeln. Viel versprechende Möglichkeiten für neue Geschäftsfelder bieten z.B. das Recycling von Baustoffen.