Lehrling statt Teigling

Einkaufsszene in einer BäckereiBrot und Brötchen zählen zu unseren wichtigsten Lebensmitteln. Doch das Bäckerfachwerk wird immer mehr von der industriellen Massenproduktion verdrängt. Das Getreide für das Mehl liefert hierfür der Weltmarkt und nicht die Region.

Backwaren aus regional angebauten Felfdfrüchten bieten eine Alternative zum industriell vorgefertigten Teigling  - und für die unterfränkischen Bäcker eine Möglichkeit, sich durch hochwertige Produkte und kreative Vermarktungsstrategien zu profilieren. So erhält der Kauf beim heimischen Bäcker nicht nur die leckere Vielfalt unserer Backwaren, er sichert zudem Arbeits- und Ausbildungsplätze in der Region und erhält indirekt auch unsere Kulturlandschaft.  

Die Landwirte können davon ebenfalls profitieren und dabei noch zum Grundwasserschutz beitragen: Dinkel, Roggen und Sonnenblumen sind Feldfrüchte, die in Unterfranken gut gedeihen. Sie benötigen weniger Dünger als z.B. der Backweizen und damit wird weniger Nitrat in das Grundwasser eingetragen. Alternativ könnte der Backweizen auch ökologisch angebaut werden.